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Maßanfertigung für Meisterhände

John Mayers Signature-Modelle
John Mayer ist derzeit einer der einflussreichsten und bekanntesten Gitarristen, und das nicht nur auf der Akustischen. Der inzwischen vierzigjährige Überflieger der Pop- und Bluesszene kann auf über zwanzig Jahre Bühnenerfahrung und etliche zum Teil höchst erfolgreiche Platten zurückblicken, die ihm bis jetzt stattliche sieben Grammys eingebracht haben.

Klar, dass sich die Gitarristenszene für das Instrumentarium interessiert, dass dieser versierte und enorm fingerfertige Saitenzauberer für seine Kunststücke verwendet. Mayer hat sich schon recht früh für eine Zusammenarbeit mit Martin Guitars entschieden. Diese Kollaboration mündete bisher in den vier Signature-Modellen OM-28JM, OMJM, 00-42SC John Mayer und ganz aktuell der D-45 John Mayer.

Spezielle die OMJM hat sich zu einem enorm erfolgreichen Modell entwickelt; in der Beliebtheitsskala ist sie direkt neben der gleichfalls äußerst populären 000-28EC angesiedelt, einem der Signature-Modelle von Eric Clapton. Von dieser unterscheidet sie sich in der klanglichen Abstimmung, denn das Standard-Bracing (das der 000-28EC ist scalloped ausgeführt) erlaubt beispielsweise die Verwendung dickerer Saiten, führt jedoch speziell zu einem etwas strafferen Ton – hier kann man sehen, dass das Feature scalloped bracing nicht automatisch für einen besseren, sondern nur für einen anderen Ton steht.

Das neue John-Mayer-Modell, die D-45 John Mayer, stellt ein Novum dar, denn sie ist die erste Dreadnought in Mayers Arsenal, das neben den beiden OM-Modellen auch die noch kleinere 00-42SC mit einen Korpus aus Cocobolo und Sitka-Fichte enthält. Sie vertritt dementsprechend auch eine völlig andere Klangwelt, da sie mit einem forward shifted und scalloped ausgeführten X Bracing unter der Decke aus Engelman-Fichte versehen ist. Boden und Zargen bestehen aus dem attraktiv gemaserten Guatemalan Rosewood. Mit diesen Features und der Abalone-lastigen Style-45-Ausstattung ist sie zwar ihren Preis wert, dabei aber natürlich nicht ganz billig.

Was es hingegen noch nicht gibt, ist eine John-Mayer-Signature als straff abgestimmte Dreadnought. Wer auf das Label mit der Unterschrift verzichten kann, findet genau dieses Modell im deutschen Customshop unter der Bezeichnung CS-HDM. Hier sind speziell das Standard-Bracing sowie die Ausstattung mit Engelman-Fichte und indischem Palisander zu nennen. Zusammen führt das zu dem gewünschten Sound, das aber verbunden mit dem satten Ton, den der große Korpus der Dreadnought bietet.

Martin D-28 und HD-28 – gestern und heute

Wie schon im letzten Newsletter erwähnt hat Martin seine Standard Series komplett überarbeitet und ihr den griffigen Namen „Reimagined Standard Series“ verliehen. Schauen wir uns anhand der Modelle D-28 und HD-28 im Detail an, was das für uns bedeutet. Bei diesen beiden Gitarren handelt es sich um die populärsten Vertreter der Standard Series. Hier gibt es mehr dazu

Sustainability bei Martin 

Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen unserer Zeit und hat mit den CITES-Beschlüssen auch uns Gitarristen erreicht. Zur Erinnerung: Seit dem zweiten Januar 2017 muss der Handel mit allen Palisanderarten kontrolliert werden. Das brachte viele Hersteller zum Nachdenken, und das nicht nur, weil die neuen Bestimmungen reale Kosten verursachen.

Hier gibt es mehr dazu

Was ist eigentlich Forward und Rearward Shifted X Bracing?

Eine unsichtbare, aber tiefgehende Änderung bei den Gitarren der neuen Standard Series ist die genaue Positionierung des Bracings: Praktisch alle neuen Gitarren werden mit dem so genannten Forward Shifted X Bracing versehen. Unscheinbar deswegen, weil es sich bei dem Bracing um das normalerweise unsichtbare Leistensystem unter der Decke handelt, tiefgehend deswegen, weil es den Sound der Gitarre wesentlich beeinflusst.

Hier gibt es mehr dazu