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Problemlos über die Grenze

Mit der Gitarre auf Reisen
Was ein richtiger Gitarren-Aficionado ist, der möchte auch unterwegs nicht auf sein Instrument verzichten, egal ob er in den Urlaub fährt oder auf Geschäftsreisen ist. Und für Profimusiker auf Tour ist es logischerweise sogar ein Muss. Allerdings drohen den häufig empfindlichen Instrumenten etliche Gefahren unterwegs, seien sie klimatischer, physikalischer oder gar juristischer Natur.

Je nachdem wohin man fährt muss man mit dramatisch unterschiedlichen klimatischen Bedingungen rechnen. Dabei ist nicht einmal die Temperatur gemeint, denn wenn sich der Mensch wohl fühlt, tut es die Gitarre auch, egal ob das Thermometer nun 3 oder 33 Grad Celsius anzeigt. Wenn jedoch die Luftfeuchtigkeit stark abweicht, wird es der Gitarre schaden. Sollte sie zu hoch sein, können sich Hals oder Korpus verziehen, und im Fall einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit ist es sogar möglich, dass traditionell gebaute Instrumente wie beispielsweise Martins Authentic-Modelle buchstäblich aus dem Leim gehen. Viel tragischer ist es jedoch, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Eine Gitarre kann dabei ernsthafte Schäden erleiden bis hin zu völlig verzogenen Hälsen oder gerissenen Decken. Besonders niedrig ist die Luftfeuchtigkeit beispielsweise in der Kabine eines Verkehrsflugzeuges. Dort kann sie schon mal auf unter 20 Prozent absinken. Eine gut verschlossene Plastiktüte um das Instrument ist in diesem Fall sicher nicht übertrieben.

Auf der sicheren Seite ist man natürlich, wenn die Gitarre erst gar nicht auf ein verändertes Klima reagiert. Das ist der Fall, wenn sie aus alternativen Materialien wie HPL bestehen, wie es bei den Instrumenten der Martin-X-Series der Fall ist. Mit einem solchen Instrument gibt es dann auch keine Probleme bei der Einreise in ein Nicht-EU-Land. Ist eine Gitarre nämlich mit Palisanderbestandteilen bestückt (Boden, Zargen, Griffbrett oder Steg), könnte der Zoll auf die Idee kommen, sie mangels Exportgenehmigung zu beschlagnahmen. Der Grund: Seit dem 1. Januar 2017 wird der Handel aller Palisanderarten kontrolliert – Stichwort CITES. Wer es allerdings wirklich ernst meint mit der Gitarre auf Reisen, der greife zu einer „Little Martin“. Damit besitzt er nicht nur ein Instrument, das gleichermaßen gegen Luftfeuchtigkeit und Zoll resistent ist, es ist gleichzeitig so handlich, dass es auch noch ins Handgepäck im Flieger passt.

Komplett überarbeitet: Martins Standard Series

Zum halbrunden Jubiläum wurde der beliebten Standard Series ein lange fälliges Update verpasst und die Instrumente den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst. Sie werden auf der NAMM Show 2018 unter dem Namen „Reimagined Standard Series“ vorgestellt.

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Tradition, Fortschritt und Luxus pur

Innovativ, traditionell oder opulent – all das findet sich nicht nur in der Geschichte von Martin Guitars, sondern selbstverständlich auch in der Gegenwart. Wir wollen exemplarisch drei Modelle genauer betrachten: die 00-17 Authentic 1931, die DSS-2018 sowie die D-45 Fire & Ice.

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Kein X für ein U 

Zwar gehören die Gitarren der X Series zu den günstigsten Martin-Instrumenten, sie sind dennoch ungeheuer beliebt. Das hat weniger mit dem Preis zu tun, sondern mehr mit dem wirklich überzeugenden Klang.

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