News


Tradition, Fortschritt und Luxus pur

Die ganze Bandbreite der Gitarrenbaukunst
Innovativ, traditionell oder opulent – all das findet sich nicht nur in der Geschichte von Martin Guitars, sondern selbstverständlich auch in der Gegenwart. Wir wollen exemplarisch drei Modelle genauer betrachten: die 00-17 Authentic 1931, die DSS-2018 sowie die D-45 Fire & Ice. Die 00-17 Authentic 1931 ist bis ins letzte Detail so konstruiert wie das Vorbild aus den 1930er-Jahren. Natürlich werden die historisch korrekten Materialien wie Mahagoni sowie Rio-Palisander benutzt, zumindest für den amerikanischen Markt. Nachdem Rio bekanntlich nicht ohne weiteres exportiert werden kann, gibt es für den europäischen Markt eine etwas weniger authentische Version mit Griffbrett, Steg, Kopfplattenauflage und Endstück aus einer anderen Palisandersorte. Selbstverständlich entsprechen die Bauteile auch in den Abmessungen genau dem Vorbild, und sie werden auch genau wie damals mit Heißleim verbunden. Unter dem Strich ergibt dies ein unglaubliches Spiel- und Klangerlebnis, das nicht anders als „authentisch“ genannt werden kann. Zwei weitere Neuzugänge der Authentic-Serie kennen wir bereits. Neu ist bei diesen Modellen jedoch etwas, was wir vor allem von E-Gitarren kennen: Sie sind „geaged“, also so behandelt, als seien sie bereits rund 80 Jahre im Einsatz – vorsichtig zwar, aber eben doch genutzt. Es handelt sich um die D-18 Authentic 1939 Aged und die D-45s Authentic 1936 Aged – diese Riopalisander-Gitarre ist jedoch wiederum nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich.

Das völlige Gegenteil davon verkörpert die DSS-2018. Hier wurden modernste Methoden und Werkstoffe verwendet, um eine federleichte und superbequem zu spielende Gitarre zu entwerfen. Dabei kommen Materialien wie CFK, Titan oder so genanntes „Liquid Metal“ (schlagt das mal im Internet nach: das sind Metalle mit einer Binnenstruktur wie Glas!) zum Einsatz. Diese werden verbunden mit einem Korpus aus leichtem Mahagoni, einer Decke aus Adirondack-Fichte sowie mit Ebenholz für Griffbrett und Steg. Zwar handelt es sich bei diesem Modell um eine Dreadnought, aber mit ihren runden Schultern (Slope Shoulder) wirkt sie optisch deutlich weicher als die Standard-Dreadnought. Bei dieser Gitarre handelt es sich übrigens um das jährliche „Show Special“-Modell, womit die NAMM Show sowie die Musikmesse unterstützt werden. Bei der D-45 Fire & Ice schließlich handelt es sich um den puren Luxus, einen einmaligen dazu. Martin Guitars fertigte bisher tatsächlich nur ein Exemplar dieser besonderen Gitarre, baut sie jedoch jederzeit auf Bestellung. Im Kern handelt es sich um eine relativ normale D-45 mit Boden und Zargen aus Madagaskar-Palisander, einer intensiv gemaserten Haselfichten-Decke sowie einem Hals aus Mahagoni mit Ebenholzgriffbrett. Ausladend und opulent sind hingegen die Einlagen dieser Gitarre, die schon für sich einen Geschichte erzählen, die des Kampfes zwischen Drache und Phönix nämlich. Konzipiert und ausgeführt wurden diese Einlagen von dem Künstler Harvey Leach, der eine spezielle, von ihm entwickelte Technik verwendete, die er „Smoke & Mirrors“ nennt. Wie der Kampf ausgeht? Der Drache verliert und wird im Eis begraben. Fast zu schön, um gespielt zu werden? Viel zu gut, um nicht gespielt zu werden!

Komplett überarbeitet: Martins Standard Series

Zum halbrunden Jubiläum wurde der beliebten Standard Series ein lange fälliges Update verpasst und die Instrumente den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst. Sie werden auf der NAMM Show 2018 unter dem Namen „Reimagined Standard Series“ vorgestellt.

Hier gibt es mehr dazu

Kein X für ein U 

Zwar gehören die Gitarren der X Series zu den günstigsten Martin-Instrumenten, sie sind dennoch ungeheuer beliebt. Das hat weniger mit dem Preis zu tun, sondern mehr mit dem wirklich überzeugenden Klang.

Hier gibt es mehr dazu

Problemlos über die Grenze

Was ein richtiger Gitarren-Aficionado ist, der möchte auch unterwegs nicht auf sein Instrument verzichten, egal ob er in den Urlaub fährt oder auf Geschäftsreisen ist. Und für Profimusiker auf Tour ist es logischerweise sogar ein Muss. Allerdings drohen den häufig empfindlichen Instrumenten etliche Gefahren unterwegs, seien sie klimatischer, physikalischer oder gar juristischer Natur.

Hier gibt es mehr dazu